Heute morgen fand ich das hier über FDOG. Die Überschrift von Euckenserbe: “Das kann doch kein Zufall sein!” Stimmt eigentlich. Mal nachrechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist. Offenbar hat das Kennwort 7 Buchstaben, die (laut GEZ) gewürfelt werden. Wiederholungen sind gestattet. Bei Testklicks fand ich folgende Einträge
- pricket = Ständer (engl)
- manring
- fouiags
- winces = zucken (engl)
Das weißt darauf hin, daß keine Zahlen und keine Umlaute verwendet werden. Man wählt also aus einem Fundus von 26 Buchstaben. Die Wahrscheinlichkeit, ein bestimmtes Wort zu erhalten ist dann 1/26 * 1/26 * 1/26 * … = 1/26^7. Das ist eine verdammt kleine Zahl in der Größenordnung von 10^-10. Benutzerzahlen in der Größenordnung von 10 Milliarden wird die GEZ wohl nicht erreichen. Da aber, wie im zitierten Fall, nicht Hitler, sondern auch whitler Anstoß erregt (und vermutlich auch dhitler, khitler, hitlerx, hitlerj) reduziert sich die Wahrscheinlichkeit auf 1/26^5 ~ 10^-8. Nehmen wir an, daß es 10000 Wörter gibt, die auf Deutsch, Englisch oder Französisch anstößig oder zumindest seltsam sind, dürfte jeder 10000ste Klick ein solches Ergebnis liefern. Ich könnte mich darüber mokieren, daß die GEZ mit “winces” Epileptiker verhöhnen möchte. Oder so ähnlich.
Man könnte jetzt, um böse Briefe aus der Bildredaktion zu vermeiden, ein paar Sachen probieren, etwa einen Index von zu vermeidenden Wörten erstellen und vor der Ausgabe einen Abgleich machen, sodaß derartige Sachen nicht mehr vorkommen. Man könnte natürlich auch nur Konsonanten ausgeben. Aber vielleicht fühlen sich dann irgendwelche Tschechen verhohnepiepelt. Oder nur Vokale. Dann müßte man aber die Buchstabenkette länger machen. Etwa so: aiouiiiiiiiauouaaauiuiuiau Aber kleiner Tipp für die GEZ: Vielleicht kann ab der dritten Fehleingabe dann die Gebühren erhöhen und sagen, das sei, weil die Angaben inkonsistent seien.


Erschreckend! Dass es sowas in unserem Land gibt! Hat Claudia Roth sich schon dazu gemeldet?