Antibürokratieteamautor Jo@achim wirft denjenigen, die das Eiserne Kreuz als Tapferkeitsorden fordern, historische Unsensibilität vor und schlägt vor, wenigstens das „alte“ Aussehen (mit Hakenkreuz) zu verwenden, damit jeder gleich sähe, was für unselige Dinge hier in Deutschland wiederbelebt werden. Das soll zwar sarkastisch gemeint sein, aber Hysterie dringt bei diesem Artikel aus allen Knopflöchern. Den Hinweis, das Eiserne Kreuz sei schon deutlich älter als Sozialismus und seine nationalistische Tochterbewegung, läßt er nicht gelten. Das eiserne Kreuz ist das Logo der Bundeswehr. Wer schon bei Symbolen dieser Art so vorsichtig ist, sollte doch bitteschön gleich die Wurzel des Übels diskutieren und sämtliche Übereinstimmungen von Bundeswehr und allen früheren deutschen Armeen, insbesondere der Wehrmacht, eleminieren. Wie wäre es z.B. mit dem großen Zapfenstreich, Totenehrung mit dem Lied „Ich hatt einen Kameraden“ (von 1813 und damit derselben Zeit wie das Eiserne Kreuz), die Bezeichnung Luftwaffe, um nur einige zu nennen? Oder man argumentiert tatsächlich, daß nicht alles, was die Nazis jemals verwendet haben, für alle Zeiten vom Gebrauch ausgeschlossen sein sollte. Dann dürfte man wohl auch das Eiserne Kreuz wieder verwenden – ohne Hakenkreuz.
Hysterie im Umgang mit dem Eisernen Kreuz
März 10, 2008 von diskus
Veröffentlicht in Deutschland, Rechtsextremismus | 6 Kommentare
6 Antworten
Eine Antwort schreiben
-
Neueste Artikel
Victory Castle Conspirer
BBC World News-

-
Top-Einträge
- Nach Köln: Was ist der Unterschied zwischen Rechts- und Linksextremen?
- Deutschland verrecke! Dem Herrn Nigma sein Völkerrecht.
- 13. Dezember 1937
- Einkommensverteilung in Industriestaaten: Keine amerikanischen Verhältnisse
- Englisch müßte man können. Und Deutsch.
- Chinesische Erfindungen: Der vierstufige Jubel
- Gaga-Gastland
- Amokläufe verhindern - Mehr Egoshooter!
- Alte Grenzen in Polen vor 1918 ...
- Das Massaker von Nanjing (The Rape of Nanking)
RSS-Feed
Blogroll
- A South Park Republican
- Abgeordnetenwatch
- Achse des Guten
- Anti-Anti-Americanism
- Antibürokratieteam
- Band of Brothers
- By the way, Ingo said…
- Castollux
- E Pluribus Unum
- Erhard schreibt wieder (INSM)
- Freunde der offenen Gesellschaft
- Maxeiner & Miersch
- Medienkritik
- Neues und Bekanntes
- No Blood for Sauerkraut!
- Open Democracy
- Pennsylvania Ave
- Shining City
- Telegehirn
- The Human Rights Revolution Platform
- Townhall
- Transatlantic Forum
- USA erklärt
- Weapons of Modern Democracy
- Western Resistance
- Wirtschaftliche Freiheit
- Zeitung für Schland
- Zettels Raum
Cartoons
Freiheit
Kino&TV
Nachrichten
NGOs
Satire
Taiwanstraße

Stimmt.
Ich fahre nie auf Autobahnen. Nur auf Bundesstraßen. Das ist politisch korrekt gefahren…
So isset. Da tust du ganz recht. Benutzt du Düsenflugzeuge? Diese Dinger sollen auch von den Nazis zuerst verwendet worden sein, hört man. Schlimm. Die Leute bei Airbus und Boeing sind also alle Nazis. Frag mal Jo@chim.
Tatsächlich? Davon höre ich heute zum ersten Mal… In Zukunft fliege ich nur noch die Treppe runter.
Mir hats gestern schon in den Fingern gejuckt, dort zu kommentieren, habs dann aber gelassen. Die Argumentation von Jo@chim war und ist mir in diesem Fall dann doch zu simpel, einzig auf Provokation aus. Und so sollte man mit dem Thema nicht umgehen. Von daher ein „Ack.“ zu diesem Posting.
Ach so, „Autobahn“ geht gar nicht!
@distinction:
ICH konnte mich einfach nicht zurückhalten…