Seit dem Jahrestag des tibetischen Aufstandes gegen die chinesische Besatzung vom 10. März 1959 am letzten Montag kommt es in auch in Tibet selbst zu Protesten buddhistischer Mönche und der Zivilbevölkerung (hier, hier, hier und hier). Die chinesische Polizei geht wie gewohnt hart gegen die Tibeter vor. Die Proteste erinnern stark an den Aufstand buddhistischer Mönche in Burma im Herbst des letzten Jahres. Das sieht wohl auch die chinesische Regierung so und fürchtet weitere schlechte Presse im Olympia-Jahr. Für die tibetische Unabhängigkeitsbewegung bietet die derzeitige Fokkusierung der westlichen Presse auf China daher eine einmalige Möglichkeit, auf die schlimmen Zustände in Tibet aufmerksam zu machen. Die Kommunisten haben die Tibeter zwar “vom Joch des Feudalismus der Dalai Lama-Clique befreit”, das was danach kam ist allerding nicht viel besser… Eigentlich überhaupt nicht.
Update: Jetzt gehts richtig los. Hier erste Bilder (via Spiegel). Und hier bei BBC World. Für Olympia würden die Chinesen auch gerne den Mount Everest absperren. Leider liegt der zur Hälfte in Nepal. Aber die Nepalis sind ja käuflich…

