Schon einen Monat nach dem verheerenden Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan bei dem mindestens 87.000 Menschen ihr Leben verloren und ca. 5 Millionen obachlos wurden, ist die Region nun teilweise wieder für Touristen geöffnet worden. Durch die Einnahmen aus dem Tourismus soll der Wiederaufbau Sichuans gefördert werden. Und auch für das Epizentrum des Bebens hat man schon Pläne:
The worst-hit places, including Beichuan County, Tangjiashan, and Hanwang Town in Mianzhu City, were expected to be built into world-class earthquake museums in three years, …
Super. Tibet dagegen bleibt weiterhin für Ausländer geschlossen. Vermutlich wegen andauernder “Wartungsarbeiten”. Mehr als drei Monate nach dem antichinesischen Aufstand in Lhasa und anderen tibetischen Städten treibt die “Dalai Clique” nach Angaben des chinesischen Außenministeriums noch immer ihr Unwesen in der “Autonomen Region”, die nun anscheinend erneut “befreit” werden muss (schon das vierte Mal nach 1950, 1959 und 1989). Gut, dass China für solche Zwecke über eine reglrechte “Volksbefreiungsarmee” verfügt. Der olympische Fackellauf nächste Woche wurde daher von drei Tagen auf einen Tag verkürzt, angeblich wegen der durch das Erdbeben in Sichuan verursachten Terminverschiebungen. Die ”geliebten tibetischen Landsleute” werden es verkraften können.


Tibet and the Olympics?
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