Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘USA’ Category

Stanley Fish spricht in seiner Kolumne in der New York Times genau das aus, was ich auch schon seit Monaten denke. George W. Bush war nicht der beste amerikanische Präsident aller Zeiten, aber er war eben auch bei Weitem nicht der schlechteste. Die Einzigen, die das noch immer nicht einsehen, sitzen in der SPON-Redaktion. Wo auch sonst?!

Update: Jetzt nimmt sich sogar die ZEIT dieses Themas an. Dass ich das noch erleben darf!

Read Full Post »

Matthias Rüb spricht mir mit seinem Kommentar in der FAZ zum Fall Roman Polanski aus der Seele. Manchmal ist es einfach besser wenn man die Klappe hält. Leider sind die ganzen linken Gutmenschen und Egomanen in Hollywood nicht in der Lage dazu.

Eine Frage die ich mir bis heute noch Stelle: Wie kann es dazu kommen, dass ein gesuchter Kinderschänder wie Polanski für Jahrzehnte unbehelligt in Frankreich leben kann? Unglaublich.

Read Full Post »

Pitzke 2.0

Nach fast einem Jahr Obamamania ist Spiegel Online wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Aus dem vor wenigen Monaten noch vergötterten Messias und Anti-Bush Barack Obama wurde nun innerhalb kürzester Zeit der „Klimakiller Obama“.

Guantanamo ist noch offen. Amerikanische Soldaten stehen noch immer im Irak und in Afghanistan. Obamas Strategie in Bezug auf den Iran und Nordkorea scheint keine Früchte zu tragen. Alles egal. Sein Vergehen ist etwas viel Schlimmeres:

Als „Weltbürger“ hat Barack Obama sich inszeniert, als er im Sommer 2008 im Berliner Tiergarten eine viel beachtete Rede hielt. Doch diesen Anspruch hat der US-Präsident nun verraten. Er hat die Europäer damals schlicht belogen. Denn das wichtigste Thema für einen Weltbürger an der Spitze der USA, die Sucht seines Landes nach fossiler Energie und die Risiken eines ungebremsten Klimawandels, hat Obama seither als nachrangig behandelt.

Verrat an den edlen Europäern. Und dann auch noch in Verbindung mit dem Klimawandel. Dem allergrößten aller Probleme dieser Welt. Dem heiligen Gral aller Gutmenschen dieser unserer deutschen Republik. Da hört der Spaß natürlich auf. Und deshalb darf Christian Schwägerl in bester Marc-Pitzke-Manier den Anti-Amerikanismus aus der guten alten Bush-Ära wieder ausleben. Und er führt uns endlich wieder vor Augen, wie barbarisch und unzivilisiert diese Amerikaner im Vergleich zu uns selbstlosen und hochintellektuellen Europäern sind.

Dabei deckt er so einiges auf:

Die Reform der Krankenversicherung und andere innenpolitische Themen waren ihm weitaus wichtiger als die globalen Umweltgefahren.

Die Amerikaner legen mehr Wert auf innenpolitische als auf außenpolitische Themen? Gute Güte! Das würden wir Deutschen uns niemals erlauben. Wir opfern sogar jederzeit ein paar „Opelaner“ um Arbeitsplätze in England oder Spanien zu erhalten.

Obama erweist sich als unfähig, die Lebenslügen seines Landes zu beenden, sich über die tief im Wirtschaftssystem verwurzelten Lobbyisten der Öl- und Kohleindustrie hinwegzusetzen und seinen Landleuten den Spiegel vorzuhalten: Sie sind die schlimmsten Energieverschwender des Planeten und damit indirekt eine große Gefahr für den Weltfrieden im 21. Jahrhundert.

Zudem gefährden die Amerikaner auch unseren Weltfrieden. Nicht islamistische Terroristen, nicht das militärisch aufstrebende China, nicht der iranische Griff nach der Atombombe – nein, es ist der amerikanische Hummer-Fahrer, der die Zukunft unserer geliebten deutschen Kinder gefährdet. Die Amerikaner vergiften unsere Brunnen, indem sie Kopenhagen torpedieren. Und das auch noch mutwillig. Die Chinesen ignorieren wir einfach mal…

Daher steht eindeutig fest: Sollte Kopenhagen scheitern und es nicht gelingen einen halbseidenen Kompromiss zu erreichen der keine wirklichen Verbesserungen bringt, der aber dafür sorgt dass sich unsere GrünenwählerInnen abends beruhigt in ihre Hanfsäcke einrollen können – ja, dann werden wir alle sterben. Sofort.

Meine Vermutung: Entweder ist Obama tatsächlich George W. Bush mit etwas Schminke im Gesicht, oder Christian Schwägerl ist einer dieser heuchlerischen deutschen Oberlehrer-Möchtegern-Intellektuellen die aufgrund des durch die Wahl eines schwarzen Präsidenten in den USA ausgelösten Schocks für ein paar Monate ihren renitenten Amerika-Hass vergessen haben und es aber einfach nicht schaffen ihren Hass auf jemanden umzuleiten der es  wirklich verdient. Ich tippe auf Letzteres.

Mehr dazu: Auch Der Lindwurm amüsiert sich über den Auftritt des deutschen Oberlehrers Schwägerl. Köstlich!

Read Full Post »

Die chinesische KP ist ja mittlerweile für ihr übermäßig verzerrtes Geschichtsbild allgemein berühmt bis berüchtigt. Besonders das von der Partei geförderte Wiederaufleben des chinesischen Nationalismus in Form eines ausgeprägten Han-Chauvinismus hat die Tendenz zur Geschichtsklitterung weiter verstärkt. Die Ergebnisse dieser rein auf das Überleben des KPCh-Regimes ausgerichteten Verfälschung nationaler und internationaler Geschichte sind bisweilen so bizarr, dass sie wohl nur von eingefleischten chinesischen Nationalisten oder Links- und Rechtsextremisten im Westen für voll genommen werden können.

In ihren (wenigen) Berichten über das 20-jährige Jubiläum des Mauerfalls wurde der Schwerpunkt auf das Thema „nationale Wiedervereinigung“ gelegt. Ein Wink an das demokratische Taiwan, das man möglichst schnell wieder an das chinesische „Vaterland“ anschließen möchte. Die Themen „Freiheitskampf“ und „Fall des Kommunismus“ wurden komplett ausgeblendet. Wer sich Geschichte auf diese Art und Weise anschaut (bzw. anschauen muss), der kann daraus natürlich keine nützlichen Schlüsse ziehen (und soll dies  auch gar nicht tun).

Anlässlich des bevorstehenden China-Besuchs von US-Präsident Obama wird nun auch noch die Geschichte des amerikanischen Bürgerkriegs uminterpretiert und für nationalistische Propaganda in Beschlag genommen. Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Qin Gang, verkündete das Folgende, ohne dabei eine Miene zu verziehen und ohne jegliches Anzeichen von Scham:

„Obama has said in a speech that without the efforts of Lincoln he would not have been able to reach his position,“ Qin said. „He is a black president, and he understands the slavery abolition movement and Lincoln’s major significance for that movement.“

Qin said China’s position is similar to Lincoln’s when the nation abolished serfdom in Tibet.

China ist also gleich Abrahm Lincoln. Vielen Dank, liebe KPCh. Da haben wir ja wieder was gelernt. China steht außerdem noch für dasselbe wie die folgenden Persönlichkeiten: Winston Churchill, David Hasselhoff, der französische Widerstand, Mutter Theresa, Robin Hood, Sankt Martin und Jesus Christus. Der Dalai Lama dagegen ist gleichbedeutend mit Darth Vader, Hitler, dem Teufel, dem Superteufel, Gargamel und der Hexe aus Hänsel und Gretel.  Damit sollte uns dummen Westlern nun endlich mal klar sein, wie toll und gütig die große KPCh in Wirklichkeit ist. Amen.

Read Full Post »

Redensnobelpreis 2009 nochmal

Das trifft’s irgendwie:

There is the sense that he has won simply by not being George W. Bush. Effete Europe is congratulating rowdy America for cleaning up its act and not bringing guns to the dinner table.

http://swampland.blogs.time.com/2009/10/09/no-peace-no-prize/?xid=rss-topstories#ixzz0TSEJo5Ow

Read Full Post »

Jetzt ist es also passiert: Der FED unterstützt A.I.G mit Steuerzahlergeld und die Brüder reichen es gleich weiter:

Big foreign banks also received large sums from the rescue, including Société Générale of France and Deutsche Bank of Germany, which each received nearly $12 billion; Barclays of Britain ($8.5 billion); and UBS of Switzerland ($5 billion).

12 Milliarden an die Deutsche Bank. Nicht schlecht. Man vergleiche das mit der öffentlichen Aufregung in Deutschland, die befürchten, deutsches Geld könne einer amerikanischen Firma (GM) zugute kommen. Diese Amis sind wirklich zu blöd. Sowas würde hier nicht passieren.

Read Full Post »

Präsident Bush unbesiegbar

Flink wie eine Katze und ein humorvoller Typ. Ich werde den Mann vermissen! Bei Obama gibts sicher deutlich weniger Action…

Update 15.12.: Der schuhwerfende Reporter wird von Extremisten im arabischen Raum als Held gefeiert. In anderen Ländern muss man dafür wissenschaftliche Durchbrüche erzielen oder zumindest ein Kind aus einem brennenden Haus retten. Für die „arabische Straße“ reicht es aber anscheinend aus ein Paar Schuhe nach jemandem zu werfen, der gerade seine Meinung kundtut. Und der Versager hat ja noch nicht mal getroffen… Das sagt schon viel über den geistigen Zustand seiner Anhänger aus.

Read Full Post »

Older Posts »